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Auslandsentsendung - auch bei Dienstreise

Interim Personalleitung - Prozessoptimierung - Consulting - Training
Veröffentlicht von Hans Haslberger in HR · 19 Mai 2015
Kürzlich habe ich in einem globalen Weltkonzern wieder festgestellt, dass die sozialversicherungsrechtlichen Grundlagen der Auslandsentsendung nicht ausreichend bekannt sind. Das hat für Arbeitgeber gravierende Konsequenzen!







Oftmals ist es schon bekannt, dass Entsendungen gemeldet werden müssen um die sozialversicherungsrechtlichen Nachteile für Mitarbeiter zu vermeiden. Aber: Kaum jemand weiß in den Personalabteilungen, dass der Arbeitgeber bei Fehlern haftet. Vielfach wird unterschätzt, dass dabei auch Dienstreisen ins Ausland eine Entsendung ist.
Eine Entsendung liegt vor, wenn der Arbeitgeber
  • einen Mitarbeiter ins Ausland schickt, damit dieser dort für das Unternehmen tätig wird, oder
  • ein Mitarbeiter in Deutschland speziell für einen Auslandseinsatz eingestellt wird.
Das entscheidende Kriterium ist in beiden Fällen, dass der Lebensmittelpunkt des Mitarbeiters vor seinem Auslandseinsatz in Deutschland lag. Zudem muss der Mitarbeiter auch im Ausland den Anweisungen des deutschen Arbeitgebers unterliegen.
Somit muss auch bei Dienstreisen eine Meldung an die Krankenkasse erstellt werden. Das unterbleibt aber in der Regel. Der Arbeitgeber haftet beispielsweise im Falle einer Verletzung, da Mitarbeiter dann nicht versichert sind.
Die Krankenkassen bieten hierzu regelmäßig kostenlose Seminare an. Sie sollten auch genutzt werden.


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22.06.2020
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